DRK Rechner – Gehaltsrechner 2026

DRK-Reformtarifvertrag 2026: Entgelttabelle & Rechner

Hier findest du alle aktuellen Informationen zum DRK-Reformtarifvertrag (DRK-RTV), der Vergütung für einen Großteil der hauptamtlich Beschäftigten beim Deutschen Roten Kreuz regelt. Mit unserem DRK-Rechner berechnest du schnell und präzise dein persönliches Netto-Gehalt für 2026 – egal ob du in der Verwaltung, im Rettungsdienst, in der Pflege oder als Ärztin bzw. Arzt beim DRK tätig bist.

Tarifrechner DRK 2026: Unser Rechner berücksichtigt deine Entgeltgruppe (E 1 bis E 15 Ü, sowie die eigene Ärzte-Tabelle Ä I/Ä II), deine aktuelle Erfahrungsstufe und deinen Beschäftigungsgrad bei der tariflichen 39-Stunden-Woche (Rettungsdienst: 38,5 Stunden). Zusätzlich fließen die gesetzlichen Sozialversicherungsbeiträge sowie der Arbeitnehmeranteil zur betrieblichen Zusatzversorgung in die Berechnung ein.

Wichtig zum Geltungsbereich: Der DRK-RTV gilt nur für Mitgliedsverbände der DRK-Bundestarifgemeinschaft (BTG). Einzelne Landesverbände (z. B. das Bayerische Rote Kreuz) sowie zahlreiche Kreisverbände wenden eigene Haustarife, den TVöD oder den TV-L an – prüfe im Zweifel deinen Arbeitsvertrag.

Tabellen & Tarifrunden: Die aktuell gültige Tabelle trat am 01.10.2026 in Kraft und bringt eine Erhöhung von +2,8 % gegenüber der Vorperiode (01.09.2025, +3,0 %, mindestens 110 €). Alle Details zu laufenden und abgeschlossenen Tarifrunden im öffentlichen Dienst findest du auf unserer Übersichtsseite zur Besoldungsrunde 2026.

DRK-Rechner 2026

ℹ️ DRK-Reformtarifvertrag
Gilt für Mitglieder der DRK-Bundestarifgemeinschaft (BTG). Einzelne Landesverbände (z. B. Bayern/BRK, Sachsen) und viele Kreisverbände wenden eigene Haustarife, den TVöD oder TV-L an – prüfe im Zweifel deinen Arbeitsvertrag. Vollzeit = 39 Std./Woche (Rettungsdienst: 38,5 Std.). Die Jahressonderzahlung (90 % eines Monatsentgelts, Auszahlung im November) ist in der Monatsberechnung nicht enthalten.
Kinderlos (PV-Zuschlag +0,6 %) ?Kinderlose ab 23 Jahren zahlen 0,6 % Zuschlag in der Pflegeversicherung.
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Dein Tarifentgelt im DRK

Die Entgelttabelle des DRK-Reformtarifvertrags ist eng an die Struktur des TVöD angelehnt: Sie umfasst 19 Entgeltgruppen (E 1 bis E 15 Ü) mit je bis zu sechs Erfahrungsstufen. Zusätzlich gibt es eine eigene, kompaktere Tabelle für Ärztinnen und Ärzte beim DRK (Ä I und Ä II). Die aktuell gültige Tabelle vom 01.10.2026 (+2,8 %) löst die Vorjahrestabelle ab, die seit 01.09.2025 mit +3,0 % (mindestens 110 €) galt. Seit 2026 ist außerdem die bis dahin separate Notfallsanitäter-Zulage direkt in die Entgeltgruppe E 9c eingearbeitet.

  • Deine Entgeltgruppe: Die Eingruppierung richtet sich nach deiner Tätigkeit und Qualifikation – analog zur TVöD-Entgeltordnung. Verwaltungsangestellte ohne abgeschlossene Ausbildung starten typischerweise in E 2 bis E 4, Beschäftigte mit abgeschlossener Berufsausbildung ab E 5. Ärztinnen und Ärzte werden gesondert in Ä I (Weiterbildung) oder Ä II (Fachärztin/Facharzt) eingruppiert.
  • Deine Erfahrungsstufe: Jede Entgeltgruppe hat sechs Stufen. Du startest in Stufe 1 (bzw. Stufe 2, wenn keine Berufserfahrung vorliegt) und steigst automatisch auf: nach 1 Jahr in Stufe 2, nach weiteren 2 Jahren in Stufe 3, nach weiteren 3 Jahren in Stufe 4, nach weiteren 4 Jahren in Stufe 5 und nach weiteren 5 Jahren in Stufe 6.
  • Rettungsdienst-Sonderregelung: Für Beschäftigte auf Rettungswachen, im Krankentransport und in Rettungsleitstellen gilt eine reduzierte Vollzeit-Wochenarbeitszeit von 38,5 Stunden statt der sonst üblichen 39 Stunden.

Ausführliche Infos und Tabellenwerte zum DRK-Reformtarifvertrag findest du hier:

👉 Weiterführende Infos zum DRK-Tarif

Jahressonderzahlung, Zulagen & Extras im DRK

Neben dem monatlichen Tabellenentgelt gibt es im DRK-Reformtarifvertrag weitere Zusatzleistungen, die dein Jahresgehalt spürbar beeinflussen:

  • Die Jahressonderzahlung: Beschäftigte im DRK-RTV erhalten jährlich im November eine Jahressonderzahlung. Diese wurde stufenweise angehoben und beträgt seit 01.10.2026 einheitlich 90 % eines Monatsentgelts für alle Entgeltgruppen. Im Jahr 2025 galt noch eine nach Entgeltgruppe gestaffelte Übergangsregelung (90 %, 80 % bzw. 60 %, je nach Gruppe). Diese Jahressonderzahlung ist in der monatlichen Netto-Berechnung unseres Rechners nicht enthalten, da sie separat im November ausgezahlt wird.
  • Wechselschicht-, Schicht- und Rettungsdienstzulagen: Für besondere Arbeitsformen sieht der DRK-RTV eigene Zulagenregelungen vor. Da Höhe und Anspruchsvoraussetzungen teils regional unterschiedlich gehandhabt werden, kannst du entsprechende Beträge unkompliziert über das Freifeld „Sonstige Zulagen“ in unserem Rechner eintragen – am besten laut deiner aktuellen Gehaltsabrechnung.
  • Notfallsanitäter-Zulage: Bis Ende 2025 wurde für examinierte Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter eine gesonderte monatliche Zulage gezahlt. Seit der Tabelle vom 01.10.2026 ist dieser Betrag direkt in die höheren Tabellenwerte der Entgeltgruppe E 9c eingerechnet.

Abzüge und Netto-Ermittlung im DRK

Als hauptamtlich Beschäftigte:r beim DRK bist du regulär sozialversicherungspflichtig. Folgende Abzüge berücksichtigt unser Rechner für 2026:

  • Sozialversicherungsbeiträge: Du zahlst als Arbeitnehmer:in je die Hälfte der Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung (9,3 %), Arbeitslosenversicherung (1,3 %), Krankenversicherung (7,3 % zzgl. kassenindividuellem Zusatzbeitrag, Ø ca. 2,5 % in 2026) und Pflegeversicherung (1,15 % mit Kindern, 1,75 % kinderlos). Die Beiträge werden auf das Bruttoeinkommen bis zu den jeweiligen Beitragsbemessungsgrenzen berechnet.
  • Zusatzversorgung: Je nach Landes- oder Kreisverband zahlst du einen Arbeitnehmeranteil in eine von rund 20 möglichen Zusatzversorgungskassen ein (u. a. VBL, KZVK oder regionale ZVK-Träger). Unser Rechner setzt zur Orientierung den verbreiteten VBL-Standardsatz von 1,41 % an – bei deinem Verband kann ein anderer Satz gelten.
  • Steuerliche Vorteile: Echte Nacht-, Sonn- und Feiertagszuschläge sind im gesetzlich festgelegten Rahmen steuer- und sozialversicherungsfrei. Sie werden im Rechner unter „Sonst. Zulagen“ eingetragen und fließen ohne Abzüge direkt in die Netto-Berechnung ein.
Wichtiger Hinweis: Unser Online-Rechner kalkuliert deine Abzüge nach den steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Vorgaben für das Jahr 2026 anhand des gängigen VBL-Standardsatzes zur Zusatzversorgung. Da der DRK-RTV nur für BTG-Mitgliedsverbände gilt und Zusatzversorgungsträger regional variieren, versteht sich das Ergebnis als genauer Richtwert; die exakte Abrechnung nimmt dein Arbeitgeber vor.

Häufige Fragen zum DRK-Gehalt 2026

Was verdient man beim DRK als Berufseinsteiger 2026?

Das hängt von deiner Entgeltgruppe ab. Eine Fachkraft mit abgeschlossener Berufsausbildung, eingruppiert in E 5, Stufe 1, verdient nach der aktuellen Tabelle (Stand 01.10.2026) 3.755,35 € brutto monatlich. Je nach Tätigkeit und Qualifikation kann die tatsächliche Eingruppierung höher oder niedriger ausfallen.

Gilt der DRK-Reformtarifvertrag für alle DRK-Beschäftigten?

Nein. Der DRK-RTV gilt nur für Mitgliedsverbände der DRK-Bundestarifgemeinschaft (BTG). Einzelne Landesverbände – etwa das Bayerische Rote Kreuz – sowie zahlreiche Kreisverbände wenden stattdessen eigene Haustarifverträge, den TVöD oder den TV-L an. Schau am besten in deinen Arbeitsvertrag oder frag in der Personalabteilung nach, welcher Tarifvertrag bei dir konkret gilt.

Wie viel Jahressonderzahlung bekommt man beim DRK?

Seit der Tabelle vom 01.10.2026 erhalten alle Entgeltgruppen einheitlich 90 % eines Monatsentgelts als Jahressonderzahlung, ausgezahlt im November. Zuvor galt 2025 noch eine nach Entgeltgruppe gestaffelte Übergangsregelung mit teils niedrigeren Prozentsätzen.

Wie werden Ärztinnen und Ärzte beim DRK vergütet?

Für Ärztinnen und Ärzte gilt innerhalb des DRK-Reformtarifvertrags eine eigene, kompaktere Tabelle mit den Entgeltgruppen Ä I (Weiterbildung) und Ä II (Fachärztin/Facharzt). Diese kannst du in unserem Rechner direkt neben den allgemeinen Entgeltgruppen E 1 bis E 15 Ü auswählen.

Was gilt für Beschäftigte im Rettungsdienst beim DRK?

Für Rettungswachen, Krankentransport und Rettungsleitstellen gilt eine reduzierte tarifliche Vollzeit von 38,5 Wochenstunden statt der sonst üblichen 39 Stunden. Die Eingruppierung erfolgt weiterhin nach den allgemeinen Entgeltgruppen E 1 bis E 15 Ü.

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